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Schutzkleidung ist Pflicht. Die Atemmasken schützen vor Staub aus den Abfällen – nicht vor den gewöhnungsbedürftigen Gerüchen. Foto: U. Eichler

Für die Schülerinnen und Schüler der Technik-WP1-Kurse des 9. Jahrgangs ging es zum Thema „Energie- und Stoffumwandlungsprozesse“ an zwei Unterrichtstagen unter anderem hoch hinaus. 40 Meter über dem Boden Neumünsters erfuhren die Jugendlichen, wie heutzutage innovativ Abfall zu einem wertvollen Rohstoff verarbeitet wird. Auf der geschlossenen Deponie Neumünsters, die 1991 eröffnet wurde, kann man sich nämlich gut ein Bild von der aktuell betriebenen Mechanisch-Biologischen Abfallbehandlungsanlage (MBA) der Stadtwerke machen, die am Padenstedter Weg beheimatet ist. Anschließend wurde das Werk besichtigt und unter fachkundiger Leitung wurden die Prozesse genau erläutert.

Das war wichtig, um den weiteren Verarbeitungsprozess und die energetische Kette nachvollziehen zu können, die sich in der Thermischen-Ersatzbrennstoff-Verwertungsanlage (TEV) in der Bismarckstraße fortsetzt, die nach einem kurzen Transfer im Anschluss besichtigt wurde. So wurde ein schlüssiges Beispiel eines modernen Energiewerks demonstriert, das nach dem Prinzip der Kraftwärmekopplung arbeitet und dabei Strom und Energie in Form von Wärme (Fernwärme) erzeugt und eine ganze Region damit versorgt.